Und hierbei sollen Ihnen die Hinweise zur Wurzelraumansprache helfen:



Erkennen

Anhand der Oberflächenbeschaffenheit kann der Boden am Standort eines Baumes bereits eingeschätzt werden. So weisen eine üppige krautige Flora und zahlreiche Regenwurmspuren auf der Baumscheibe auf einen günstigen Standort hin. Dagegen sind eine fehlende Vegetation, Fahrspuren, Pfützenbildung oder oberflächennahe Wurzeln gute Indizien für eine schädliche Bodenverdichtung.

Untersuchen

Manchmal hinterlässt die visuelle Untersuchung „bodenbürtiger“ Schäden offene Fragen. In solchen Fällen kann der Einsatz einfacher Werkzeuge Klarheit schaffen. So kann beispielsweise mit einem Sondierstab der Grad und die Tiefe einer Bodenverdichtung abgeschätzt werden. Wenn es präziser sein muss helfen eingehende Bodenuntersuchungen weiter.

Bewerten

Ob visuell, mit Hilfe einfacher Werkzeuge oder laboranalytisch gewonnene Ergebnisse: Wichtig ist stets deren Interpretation mit Blick auf den Zustand des Baumes an seinem Standort, um daraus geeignete Maßnahmen der Sanierung des Bodens zur Beseitigung bestehender Mängel ableiten zu können. Hierzu sollten bodenkundlich versierte Baumsachverständige hinzugezogen werden.